Gastbeitrag: Wie können wir bei unserer täglichen Körperpflege ökologisch denken?

Hey Ladies,

 

während ich noch hier so überlege wie es mit dem Blog weitergehen soll, wo ich hin möchte und was der Blog noch so erreichen soll, kommt wie gerufen eine Mail von Tanja. 

 

Tanja ist öko. Durch und durch. Und sie hat eine Leidenschaft für Kosmetik. Dass sich das nicht ausschließt sondern eine perfekte Kombi ist, beweist sie Euch gleich. 

 

Sie hat mir angeboten, einen Gastbeitrag für diesen Blog zu schreiben. 

 

Und da ich das Thema sehr interessant finde, lasse ich sie doch gleich mal zu Wort kommen. 

 

Ich übergebe nun an Tanja.

Ökologisches Verhalten ist nicht mehr eine Ausnahme oder eine seltsame Lebensweise.

 

Im Laufe der letzten Jahre wurde es zu einer Notwendigkeit, zu unserer selbstverständlichen Gewohnheit, kurz und bündig: zu unserem Lebensstil.

 

Wir fragen uns nicht mehr, ob es überhaupt möglich ist, in jedem Lebensbereich im Einklang mit der Natur zu leben. 

 

Heutzutage kreisen andere Fragen in unseren Köpfen: wie lässt sich eine ökologische Denkweise im Alltag umsetzen?

 

Hier finden Sie ein paar Tipps, worauf Sie achten sollten, wenn Sie bei Ihrer täglichen Körperpflege ökologisch denken wollen.

Tipp 1: Nicht mehr über Etikette hinweg schauen.

 

Bewusste Einkäufe umfassen verschiedene Fragen. Die erste ist es, was zu Inhaltsstoffen unserer Kosmetika gehört.

Sind das natürliche Substanzen, die unserer Haut einen Gefallen tun, oder eher synthetisch erzeugte Inhaltsstoffe, die sich negativ auf unsere Gesundheit und Umwelt auswirken können?

 

Überprüfen Sie Etikette hinsichtlich der Anwesenheit von

 

  • Parabenen
  • Silikonen
  • Isopropyl-Palmitate
  • Mineralölen

 

Diese Substanzen sollten vermieden werden.

 

Parabene zum Beispiel können allergieauslösend und hautreizend sein, sie wurden auch in Krebszellen vieler betroffenen Frauen entdeckt.

 

Silikone dagegen bilden eine „luftsichere“ Schicht, wegen der unsere Haut nicht atmen kann.

Was aber die Umwelt anbelangt, werden in vielen Kosmetika umweltschädliche Substanzen verwendet.

 

Nehmen wir mal Peelings unter die Lupe. Als Reibkörper haben sie oft Polyethylen, das nach der Anwendung und Waschen des Gesichts ins Abwasser gelangt. Kläranlagen können dieses Mikroplastik wegen seiner Kleinheit nicht entdecken und so erreicht es unsere Meere, wo es durch Fische und Meeresfrüchte gefressen wird. Und wer isst denn sie? Eine andere Sache ist es, dass dieses Mikroplastik aus Kosmetika die sog. Plastik-Suppe im Pazifik vergrößert. Das ist doch gar nicht ökologisch, nicht wahr?

Tipp 2: Nach vorteilhaften Inhaltsstoffen suchen.

Nicht alles jedoch ist umwelt- oder gesundheitsschädlich.

 

Suchen Sie unter Inhaltsstoffen Substanzen pflanzlicher Herkunft und natürliche Aromen.

 

Da diese Substanzen direkt von der Natur kommen, sind sie gut hautverträglich und rufen keine Nebenwirkungen, auch für die Umwelt, hervor.

 

Tipp 3: Achtung: Tierversuche!

Die EU-Gesetzgebung verbietet es, Toxizität von Kosmetika in Tierversuchen zu untersuchen.

 

Seit dem 11. März 2013 dürfen weder ganze Produkte noch ihre Bestandteile an Tieren getestet werden. Es sei denn, sie werden außerhalb des EU-Gebietes hergestellt oder nicht in den EU-Ländern vermarkt.

Deshalb sollten wir vorsichtig sein – Kosmetika-Hersteller könnten uns betrügen und Gesetze umgehen wollen.

 

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei Produkten solche Zeichen zu suchen: veganes Herz, vegane Blume, springenden Hasen, Hasen mit schützender Hand. Diese Zeichen versichern uns, dass Kosmetika tierversuchsfrei sind.

Tipp 4: Wie werden unsere Kosmetika verpackt?

Das stimmt, dass schöne Verpackungen neue Kunden anziehen sollten.

 

Das Design der Verpackungen ist wichtig und zeugt vom Hersteller, aber wozu brauchen wir eigentlich Pappe-Verpackungen? Sie sehen schön aus, und zwar... im Mülleimer, in den sie gleich nach dem Auspacken geworfen werden. Es sei denn, jemand sammelt Verpackungen von Kosmetika.

 

Wollen wir unserer Erde diesen Ballast ersparen, sollten wir solche Kosmetika wählen, die sich nicht in entbehrlichen Pappe-Verpackungen befinden.

 

Am besten wäre es auch, wenn sie sich in Mehrwegflaschen befinden würden. Dann würde uns unser Planet dankbar anlächeln.

Tipp 5: Wo werden unsere Kosmetika hergestellt?

Diese Frage scheint unwichtig zu sein.

 

Angenommen, unsere Kosmetika werden in Asien hergestellt. Wie gelangen sie denn in unsere Geschäfte? Wahrscheinlich nicht dank einer Teleportation. Sie werden auf Schiffe geladen und transportiert.

 

Werden sie aber in Europa hergestellt, so wird der umweltschädliche Meerestransport vermieden. Weniger Meerestransport bedeutet auch weniger Luftverschmutzungen, was wieder sauberere Umwelt bedeutet.

 

Diese Tipps lassen sich einfach umsetzten und können enorm zum Umweltschutz beitragen. Wenn Sie sich an Sie halten, dann können Sie mit reinem Gewissen sagen, dass Sie bei Ihrer täglichen Körperpflege ökologisch denken.

 

Liebe Tanja, ich danke Dir für diesen Beitrag. Einen anderen interessanten Beitrag von Tanja könnt Ihr hier nachlesen. 

 

Der Text und die Bilder gehören http://love-me-green.de/

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