Meine Helden

von nicole

Hey Ladies, 

 

letztens habe ich mich mit meiner Schwester über ein paar Helden unserer Kindheit gesprochen. Es ging um Kindersendungen die wir gerne geschaut haben. 

 

Pan Tau, die Sesamstraße und Biene Maja inspirieren mich irgendwie heute zu diesem Beitrag. 

 

Ich erzähle Euch etwas über meine Helden. 

 

Meine Helden sind bunt gemischt. Lasst Euch überraschen. Die Reihenfolge ist willkürlich. Und Persönliches wie Menschen die ich kenne lasse ich raus. Es ist logisch dass mein Mann, mein Sohn, meine Schwester und meine Familie jeden Tag meine Helden sind. Aber wer noch? :-)

 

Los geht`s!

Guns N`Roses

Zuhause bin ich in einer Schlagerwelt aufgewachsen. Das fand ich anfangs normal, später dann doof. 

 

Als ich ungefähr 12,13 Jahre alt war hat mich der Schlageroverkill zuhause direkt in die Arme von Axl Rose und Slash getrieben. Mühsam zusammengespart habe ich die Musikkassetten Use your illusion I & II (ja so alt bin ich ;-)). Rauf und runter habe ich sie gehört.

 

Ich habe die Lieder so oft gehört dass ich heute noch textsicher mitsinge wenn irgendwo ein Lied von denen läuft. 

 

Mein Kinderzimmer war tapeziert mit Postern aus der Bravo und Axl Rose war für mich ein Held. Als ich mit 14 Jahren auf ein Konzert durfte fühlte ich mich unfassbar erwachsen. 

 

Hätte meine Mama gewusst was da abging hätte sie mich sicherlich nicht gehen lassen. ;-) Ich war selbst geschockt - in dem großen Stadion stand ich mit meiner Freundin, zusammen mit tausenden bärtigen langhaarigen Männern die für uns unfassbar alt waren (wahrscheinlich waren sie erst Mitte 20, aber das ist für eine 14jährige alt ;-)). Die Frauen sahen so toll aus mit ihren langen Haaren und in den engen Lederhosen.

 

Ich war schwer beeindruckt. 

 

Als das Konzert losging bekam ich Panik und bin an den Rand geflüchtet. Dort stand ich nun mußte aus der Ferne schauen was auf der Bühne passierte. 

Dann kam ein weiterer kleiner Held - ein großer bärtiger Ordner kam und nahm mich mit, ganz nach vorne hinter die erste Absperrung. Dort wurde ich förmlich durchgereicht und eine Meute sehr netter Fans nahm mich in ihre Mitte. Ich wurde immer wieder hochgehoben und hatte unfassbar viel Spaß. 

 

Vielleicht kommt daher meine Vorliebe für große bärtige Männer? Man weiß es nicht... ;-)

Bud Spencer

Warum gerade er? Der große dicke behäbige Grummelkopf? 

 

Ich kenne alle Filme mit Bud Spencer und Terence Hill. Während die meisten Mädels Terence Hill anhimmelten hegte ich eine heimliche Liebe zu Bud Spencer. 

 

Er blieb immer so cool entspannt und haute dann doch alle um. :-)

Sowas mag ich einfach und ein wenig bin ich auch so.

 

Erstmal ruhig und zurückhaltend, Aber wenn ich dann warm geworden bin dann haue ich einen raus und ernte oft erstaunte Blicke. 


Wenn ich dann Betriebstemperatur habe bin ich wie Bud - mach den Weg frei sonst mache ich es selbst. ;-)


Und bevor Ihr fragt: selbstverständlich würde ich B. A. allen anderen vorziehen - Face ist viel zu glatt, Murdock zu albern und Hanibal zu cheffig. :-)

Die Weltkarte

Was kommt denn nun?

 

Nun, ich war schon in einigen Ländern (Frankreich, Spanien, Österreich, Kroatien, Polen, Tchechien, England, Holland, Belgien, Dänemark, Norwegen) und ich möchte noch viel mehr reisen.

 

Schon immer habe ich es geliebt, in Atlanten herumzublättern. Ich habe gute Geographiekenntnisse und bin gedanklich immer irgendwo auf der Welt. 

 

Bereits als Kind wollte ich mal ganz weit herumkommen in der Welt. Fremde Kulturen interessieren mich sehr und ich bin gerne mit Menschen aus anderen Ländern zusammen. Das finde ich superspannend und ich höre einfach gerne zu was sie erzählen. 

Diese Weltkarte gehört meinem verstorbenen Schwiegervater. Er arbeitete auf einem Frachtschiff und hat auf der Karte verewigt wo er überall war. 

 

So eine Karte möchte ich auch mal haben. 

 

Am Ende meines Lebens sollten auf fast allen Kontinenten Markierungen sein. Weil ich da gewesen bin. 

 

Das wünsche ich mir. 

 

Die Weltkarte ist mein Held weil sie mir zeigt, dass das Leben noch hoffentlich viel mit mir vor hat. 

Mein Smartphone

Ich liebe Technik sofern sie einfach ist. Ich habe keine Lust, mich stundenlang in etwas reinzufummeln.

 

Funktioniert etwas auf Anhieb dann ist das meins, Und so ging es mir mit meinem Smartphone, 

 

Ich habe es vor ein paar Monaten gewonnen und wir waren von Anfang an ein Herz und eine Seele. :-)

Mal abgesehen davon dass es einfach zu bedienen ist, so ist ein Smartphone generell für mich ein sehr wichtiger Gegenstand geworden. 

 

Ich weiß gar nicht, wie ich vorher ohne Navi, Google oder Whatsup ausgekommen bin. Ich twittere und poste bei Instagram jeden Tag, schreibe oft mit Freunden und meiner Familie und organisiere fast mein ganzes Leben mit dem Smartphone. 


Natürlich ist es auch oft aus oder liegt irgendwo herum, aber meistens habe ich es in meiner Nähe. 

 

Ich habe viele neue gute Bekannte (als Freund würde ich nicht gleich jeden beschreiben) gefunden und wir tauschen uns regelmässig aus. 

 

Wenn ich unterwegs bin und etwas erledigen möchte, verrät mir ein Blick aufs Smartphone den Weg oder die Öffnungszeiten und noch viel mehr. 


Auf sowas möchte ich einfach nicht mehr verzichten. 

 

Dazu die Möglichkeit, Bilder machen zu können. So schnell ein Bild gemacht und den Mann, die Schwester oder jemand anderen erfreut, etwas gefragt oder einfach nur Spaß gemacht. 

 

Übrigens habe ich die OK-Google Suche gerade für mich entdeckt. Diese Funktion bei der man "ok google" sagt und dann einfach fragt was man sucht. Als ich das zum ersten Mal ausprobiert habe, wollte ich witzig sein und habe nach "Wo ist der nächste Puff?" gesucht. DIe Antwort kam sofort und ausführlich und noch drei Tage später habe ich mich über die Erotikwerbebanner die mich überall verfolgt haben, totgelacht.  :-)

 

Mein Smartphone ist mein Held weil es mir fast immer und überall weiterhilft und immer für mich da ist. Und weil es so schön auf meine Bilder und Notizen aufpasst :-).

Unsere Autos

Vier Wochen nach meinem 18. Geburtstag hielt ich meinen Führerschein in den Händen. 

Es war ein langer Weg bis dahin, ich habe viele Fahrstunden gebraucht. Zwischendurch wollte ich immer wieder aufgeben aber zum Schluß habe ich es dann doch geschafft. 


Dann bin ich erst einmal ein Jahr überhaupt nicht gefahren. Ich war so ein Angsthase. 


Nach meinem Abitur musste ich Autofahren, anders wäre meine Ausbildungsstelle nur schwer zu erreichen gewesen. Also wurde ein kleines Auto gekauft, ein Lancia Y10. Das war eine Schrottkarre. Irgendwas war immer. Fensterheber die auf einmal nicht mehr gehen oder ein abgerissener Benzinschlauch (Ich weiß noch wie ich meinen Mann, mein damaliger Freund, angerufen habe und ihm gesagt habe, dass es während der Fahrt nach Benzin riecht. Ich wollte weiterfahren. Er wollte das nicht. Er hat mich fast angeschrien doch anzuhalten. Habe ich dann auch gemacht. Benzin tropfte auf den Krümmer, es qualmte schon. Überhaupt war der Motorraum voller Benzin. Ist auch mal gut auf den Mann zu hören. Ab und zu...).

Toll war auch der plötzlich während der Fahrt brennende Heckscheibenwischermotor. Ich bin gefahren, mein Mann neben mir. Ich: "Guck mal, hinter uns brennt was". Er schaut nach hinten und meint ganz trocken: "Anhalten. Dein Auto brennt.".

Inzwischen fahre ich sehr gerne und sicher Auto. Ich komme in die kleinste Parklücke, kenne jeden Schleichweg und erledige im Auto alles Mögliche. 


Wir haben den Luxus (ich empfinde das als Luxus), dass wir zwei Autos haben, Anders würde der tägliche Marathon Kita-Arbeit-Einkaufen-sonstwas nicht funktionieren. Auch wenn unsere Autos alt sind so mag ich sie doch. Sie bringen mich überall hin und erleichtern mir das Leben ungemein. 


Unsere Autos sind für mich Helden weil ich morgens auf dem Weg zur Arbeit die Musik aufdrehe und tanzend und singend zur Arbeit fahre. Sie sind meine Helden weil ich alles mögliche damit transportiere und trocken überall hinkomme. Sie machen mich frei und unabhängig. Es stinkt nicht wenn ich mit ihnen fahre und ich muß mich an keinen Fahrplan halten (merkt man dass ich nicht gerne mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahre? :-)).


Beim Autofahren lasse ich meine schlechte Laune raus. Nein, nicht wenn ich fahre, mehr wenn ich schimpfe. Ich fahre gerne zügig und habe keine Angst vor viel Verkehr. Und ich fahre sicher. Ich hatte erst einmal einen Unfall (beim Ausparken) und bin noch nie geblitzt worden. 


Zwei kleine Autoträume hätte ich noch: ich würde gerne mal auf einer Rennpiste ganz schnell fahren und ich würde gerne mal bei einem Stock-Car-Rennen mitmachen. Fertig machen würde ich die anderen! :-)


So, das waren meine Helden für`s Erste. Fortsetzung folgt. Was sind Eure Alltagshelden? Erzählt doch mal!

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